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Montag, 7. September 2015

10 Berlin-Highlights



Da ich meine Heimat, Berlin, vorerst verlasse um ins wundervolle Leipzig zu ziehen möchte ich noch einen offenen Liebesrief an Berlin verfassen. Berlin ist einfach eine tolle, dynamische Stadt, in der jeder so sein kann wie er möchte und das auch tut. Ich bin bis jetzt in keiner Stadt so vielen komischen, interessanten, liebenswürdigen Personen auf einem Haufenbegegnet. Ob zum Leben, oder für ein paar Jahre, oder auch nur für einen Urlaub, jeder sollte mal hier gewesen sein.


Nun folgen also 10 Berlin-Highlights, die die Stadt für mich zu etwas ganz besonderem und zu meiner Heimat machen:

1. ...dass ich mich nicht traue, in den Kreisverekehr um die Gold-Else (Freiheitsstatue) zu fahren. Wer mal da gewesen ist, der weiß wovon ich rede.



2. ...dass du theoretisch einfach jeden einzelnen Tag in der Woche Feiern gehen kannst... es hat immer irgendein cooler Club offen. Ob Afterwork-Partys oder wilde Donnerstagsnächte, in Berlin ist einem einfach nie langweilig.

3. ...am Brandenburger Tor Slalom durch die Selfi-Stick-Touris zu fahren. Generell ist Fahrradfahren in Berlin super, denn man muss sich nicht in die engen, öffentlichen Verkehrsmittel quetschen um von A nach B zu kommen, braucht aber auch nicht 3 Stunden, sondern im Normalfall maximal eine. Allerding muss dabei bedacht werden, dass die Stadtzentren Berlins alle recht weit auseinander liegen, man sollte also etwas Zeit einplanen.


4. ...die vielen Flohmärkte. Vor allem Sonntags ist Berlin ein Paradies für Flohmarkt-Bummler. Der Klassiker ist natürlich der Mauerpark-Flohmarkt, aber auch der Flohmarkt am Boxhagener Platz ist durchaus einen Besuch wert.

5. ...die wundervollen Locations, von denen einige direkt an der Spree (Landwerkanal) gelegen sind. Sie können einen auf eine bezaubernde Art aus dem Alltag reissen, die den Großstadttrubel und seine Verpflichtungen durchaus vergessen lässt. Eine dieser Locations ist die Ipse (siehe Foto).



6. ...all die Parks wie, z.B. der Friedrichshain. Obwohl Berlin zweifelsohne eine schnelle, hektische Großstadt ist beherbergt es viele kleine, grüne Inseln, die das Treiben entschleunigen.

7. ...Projekte wie der Bücherbaum. Wer als Backpacker in Berlin unterwegs ist und ein Buch zuende gelesen hat, der muss es nicht wegschmeißen und ein neues kaufen, sondern er kann es einfach im Bücherbaum gegen ein neues tauschen. Dieser Baum befindet sich ein der Sredzkistraße in Prenzlauer Berg und ist Teil eines Projektes namens Book-Crossing.



8. ...komische Nebenjobs, wie professionelles Schlangestehen oder Klatschen lassen sich auch am einfachsten in Berlin finden.

9. ...die Überpopulation an Cafés in Pernzlauer Berg. Wenn man vier oder fünf Cafés nebeneinander hat, dann kann einem die Auswahl schon schwer fallen.

10. ...die Spätis. Man trifft sich zum Vorglühen nichtmehr in einer Bar, sondern vor einem Späti. Freitag abends kommt man manchmal fast nicht durch die Menschentraube vor den Kiosken hindurch, von der jeder mit gekühlten Bier ausgestattet ist.

Das sind also meine persönlichen 10 Berlin-Highlights und auf jeden Fall ein paar Gründe Berlin mal mit einem Besuch zu beehren.

Freitag, 12. Juni 2015

Gründe Amsterdam zu lieben... und ein paar Reise-Tipps

Gedanklich verküpfen wir Amsterdam oft als erstes mit einem schummrigen Rotlichtviertel, argentinischen Steakhäusern und natürlich Coffeeshops voll mit Touristen die versonnen auf ein Schachspiel starren und überlegen ob der Springer gewisse Parallelen zu Jackie Chan aufweist. Doch die Stadt hat viel mehr zu bieten als das perfekte Ambiente für einen Junggesellenabschied.

Auch für Kunstinteressierte, Musiker, Shoppingjunkies, kulinarisch Begeisterte, Sich-Treiben-Lasser, Tagesreisende, Feierwütige, Museumsbesucher, Bootsfanatiker, Katzenfreunde, Tulpenliebhaber, Fahrradfahrer (hier bitte Liste ins Unendliche fortführen) ist die Haupstadt der Niederlande immer einen Besuch wert.

Der Vondelpark, Platz für Natur und Kultur

 Beginnen wir mit einem meiner absoluten Lieblingsplätze in Amsterdam: dem Vondelpark. Neben einer Freiluftbühne bietet der Vondelpark viele schöne Plätze zum verweilen, zum Joggen gehen, zum sich in die Sonne legen, zum lesen, zum lernen, zum mit-dem-Hund-rausgehen und auch zum schlafen, nämlich das Stayokay-Hostel. Es wurde mir sowohl von Locals, als auch von erfahrenen Amsterdam-Besuchern empfohlen, da es in Amsterdam empfehlenswert ist nicht das erstbeste Billighostel zu buchen.



Der Waterlooplein, der Flohmarkt

Mitten in der Stadt befindet sich der Waterlooplein. Ungeachtet interessanter geschichtlicher Hintergrundinformationen möchte ich hier nur auf den dort stattfindenden Flohmarkt eingehen.



Geöffnet hat dieser von Montag bin Samstag zwischen 9 und 18 Uhr.
In dem bunten Wirrwarr aus Souvenierständen, kleinen selbstständigen Klamottenmarken, gebrauchten Lederklamotten, Nippes, Schallplatten, Büchern, Sachen die aussehen als wären sie direkt den 90ern entsprungen und cool bedruckten T-Shirts kann man an ein paar Ständen auch echte holländische Pommes kaufen, sich dort sogar an einen Tisch setzen und das bunte Treiben um einen herrum genießen.



De Pijp, das Szeneviertel

De Pijp ist das gemütliche "Szeneviertel" Amsterdams. Hier sind die Studentenbars, die untouristischsten Coffeeshops und  den Albert Cuyp Market, der täglich (ausser Sonntags) geöffnet hat. Ausserdem ist De Pijp meine persönliche Empfehlung wenn es um Übernachtung geht. Hier findet man absolut schicke Ferienwohnungen und es ist ruhiger als die Innenstadt, obwohl man hier weitaus besser ausgehen kann. Ausserdem ist es nur ein paar Stationen mit der Bahn, oder einen annehmbaren Fußmarsch von der Innenstadt entfernt.

Jordaan, das wohl berühmteste Viertel Amsterdams

Das berühmteste Viertel Amsterdams ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier befindet sich auch das Anne-Frank-Haus (Prinsengracht 267). Wer dieses anschauen möchte (lohnt sich überigens sehr, vor allem nach dem Lesen ihres Tagebuches) sollte früh aufstehen und keine Angst vor Schlangen haben. Man steht nämlich schon mal so um die 2 Stunden an um dort hinein zu kommen. Danach kann man in Jordan noch sehr gut essen, Kaffee trinken und vor allem shoppen gehen oder sich eine der zahlreichen Kunstgalerien anschauen.

Grachten, das Leben auf dem Wasser

Vorallem die Innenstadt von Amsterdam ist komplett mit Grachten durchzogen. Für Nicht-gerne-zu-Fuß-Geher ist es daher empfehlenswert sich ein Hop-On Hop-Off Ticket für den "Canal-Bus" zu kaufen und sich damit von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit schippern zu lassen.

Amsterdam vom Wasser aus ist aber nicht nur eine Touristen-Attraktion. An Sommerabenden sieht man viele Boote mit Amsterdamern durch die Grachten fahren auf denen anscheinend feuchtfröhliche Zusammenkünfte gefeiert werden. Wie auch sonst, wenn doch das Wasser ein so präsentes Element in der einwohnerstärksten Stadt der Niederlande ist ^^.
Es zählt aber nicht nur als Verkehrsweg.....



....sondern auch als Wohnort. Wer durch die Innenstadt läuft kommt garnicht am Anblick eines Hausbootes vorbei. Um dem Urlaub in Amsterdam einen letzten Schliff zu geben kann man sich überigens auch ein Hausboot mieten.



Das Katzenboot, Tierheim der Extraklasse?

Sogar die, eigentlich ja wasserscheuen, Katzen genießen das Leben auf einem der Hausboote seit 1966. Henriette van Weelde hieß damals eine Frau (heute würden wir sie wohl als Verrückte-Katzen-Frau abstempeln) die soviele heimatlose Katzen zu sich aufnahm, dass ihr Haus bald nichtmehr reichte. Desshalb entschied sie sich ein Hausboot für die Katzen einzurichten und drei Jahre darauf dann noch ein zweites. Heute existiert dieses "Poezenboot" immernoch (zu finden in der Singel 38 G) und kann täglich (ausser Sonntags und Mittwochs) zwischen 13 und 15 Uhr besucht werden. Noch mehr Hintergrundinformationen findest du hier.



Das Foltermuseum, ein Blick ins Mittelalter

 Auch in der Singel, allerdings bei der Nummer 449 befindet sich das Foltermuseum. Bereits der Eingang ist in dunkler Athmosphäre gehalten und für 7,50 wird einem der Eintritt gewährt. Genauso wie die Eingangstür quitscht und kanrrt der Boden im Museum bei jedem Schritt und dies wird durch das Dämmerlicht durchaus unterstrichen. Dem Rundgang des Museum folgend werden dann die meisten Foltermethoden des Mittelalters aufgezählt, fast immer mit dem dramatiasch beleuchteten Folterwerkzeug, Bildern und einer kurzen "Gebrauchsanweisung" (auch auf deutsch).



Der Buddhistische Tempel, mitten in Chinatown


Ein Moment der Ruhe, ein Paar Räucherstäbchen, einen hübschen Altar und, wenn man unbedingt möchte, auch ein Souvenir kann man im He Hua Tempel finden. Dieser befindet sich (wie sollte es anders sein) in Chinatown, sehr gut vom Nieuwmarkt aus zu Fuß zu erreichen.



Chinatown, gut zum Mittagessen

Wenn man sich um die Mittagszeit am Nieuwmarkt oder eben am He Hua Tempel befindet ist lohnt es sich den Zeedijk einmal rauf und runter zu laufen, denn hier (Chinatown) findet man viele Restaurants. Neben asiatischen Restaurants sind natürlich auch hier die argentinischen Steakhäuser zu finden, denn Chinatown befindet sich definitiv in der Innenstadt.

Freitag, 5. Juni 2015

Leipzig, 4 wundervolle Orte abseits der Thomaskirche

Leipzig ist eine Stadt in die man sich sehr schnell verlieben kann: dynamisch, entspannt und aufregend zugleich. Außerdem bietet die Bachstadt neben Attraktionen wie der Thomaskirche und dem Gewandhaus viele Orte die es Wert sind entdeckt zu werden.

Im folgenden Post möchte ich ein paar davon vorstellen, die Leipzig für mich einzigartig gemacht haben, die Liste kann jedoch bestimmt bis ins Endlose weitergeführt werden, da ich mich zum Beispiel noch überhaupt nicht mit den Leipziger Seen oder den Szene-Clubs beschäftigt habe und auch noch nie einen leipziger Abend mit einer "Gisela" begann.

Bei Letzterem handelt es sich um einen anscheinend typischen leipziger Shot aus Mangolikör, Wodka und Apricot Brandy.
Aber nun zu den wundervollen Orten:

1. Ein verwilderter Parkplatz am Wilhelm-Leuschner-Platz

Nichtsahnend schlenderte ich morgens gegen halb 9 über den Wilhelm-Leuschner-Platz (ein Verkehrsknotenpunkt, der auch bei Sonnenschein irgendwie ungemütlich wirkt) auf der Suche nach einem Grünen Plätzchen um zu frühstücken. Nach einigem Hin und Her ging ich in Richtung eines Parkplatzes, der zumindest von Bäumen umsäumt war und stellte überrascht fest, dass neben dem atuellen Parkplatz noch ein anderer war, der aber offensichtlich nicht mehr benutzt wurde.

Zwischen den Beton-Platten des Bodens wuchsen Gras und junge Bäume hervor und die teilweise zersprungene Bierflaschen ließen mich neugierig werden wie dieser Platz an einem Freitagabend wohl aussehe? Ich machte es mir an einem undefinierbaren, herruntergekommenen Gebäude bequem und nahm mir vor den baufällig-ästhetischen Platz eines Abends erneut aufzusuchen.


2. Nixtonne: Secondehand-Food-Sharing

Seit Januar (2015) besteht im aufstrebenden Szeneviertel Connewitz ( Bornaische Str. 50) ein Laden nahmens Nixtonne, der sich der Nachhaltigkeit verschrieb. Dort gibt es vor allem Backwahren vom Vortag, die allmorgentlich von verschiedenen Bäckern abgeholt werden. Dabei geht es nicht um irgendwelche Massen-Backshops, sondern um klein Bäcker die tatsächlich noch selbst backen. Veganer werden hier definitiv fündig.

Neben einer Auswahl an Brot, Brötchen und anderem Backwerk kann man im Nixtonne aber auch einen Kaffee oder Tee trinken und etwas in dem hell eingerichteten, aber dennoch gemütlichen Laden verweilen.


3. Die Karli

Die Karl-Liebknecht-Straße ist definitiv DIE Straße wenn man auf der Suche nach einem Restaurant, einem Café, oder einer Bar ist. Auch viele kleine Bekleidungsgeschäfte tummeln sich an der belebten Straße die von Connewitz bis in die Innenstadt führt. Wer also eines Abends in Leipzig nicht weiß woin mit sich, der sollte dort definitiv vorbeischauen.

4. Ein unabhängiger Hof

Wer zum Shoppen nach Leipzig gekommen ist , aber nicht die gleichen H&M-Klamotten kaufen will, die es eigentlich überall gibt, der findet ebenfalls an der Karli sein Glück. Dort befindet sich nämlich in einem Hof neben mehreren anderen alternativ anmutenden Geschäften auch eine Mrs.Hippie-Filiale (Karl- Liebknecht- Straße 36), die definitiv einen Besuch wert ist.


Hinter dem Namen verbirgt sich ein unabhängiger Ladenverbund mit Standpunkten in Leipzig, Dresden, Erfurt, Magdeburg, Flensburg, Bremen und Kiel, doch selbst  wenn man nicht auf der Suche nach einem neuen Outfit ist lohnt es sich dem Hof einen Besuch abzustatten.


Fazit:

Wie schon gesagt ist diese Liste wohl endlos fortzuführen und das werde ich wol auch tun. Die Stadt bietet eigentlich alles was man brauchen könnte, von einer tollen Jazz-Szene bis hin zu verhältnismäßig günstigem veganem Falafel. Die stetige Präsenz vieler Subkulturen sollte man nicht unterschätzen und auch an politischer Dynamik fehlt es der Stadt nicht.
Ich liebe Leipzig!

Donnerstag, 28. Mai 2015

6 Tipps für einen günstigen Dresdentrip

Zunächst vorweg: in diesem Post geht es nicht um die typischen Sehenswürdigkeiten die Dresden zu bieten hat. Wer einen Erfahrungsbericht über das Hygienemuseum sucht, oder Fotos von barocken Architektur-Wundern sehen möchte wird hier nicht fündig, aber sicher auf vielen anderen Seiten.
Es geht um ein paar hoffentlich hilfreiche Tipps für einen sparschweinfreundlichen Dresden-Trip. Meine Texte beruhen hauptsächlich auf Erfahrung und auf Gesprächen mit ein paar Dresdnern.
Dann mal los:
1. Szeneviertel: Neustadt
Das absolute Studentenviertel Dresdens ist die Neustadt! So viele Cafès, Kneipen, kleine Geschäfte und Clubs wie hier findet man wohl nirgendwo in Dresden. So verbirgt sich hier aus der legendäre  Club namens ¨Scheune¨. 
Eine der interessanten Straßen ist die Louisenstraße, hier findet man auch den Club ¨Katy´s Garage¨, in dem hin und wieder live aufgespielt wird, ausserdem viele kleine Cafés, Kneipen, Bistros und Geschäfte. 
2. Die Tageskarte zur Flexibelität
Dresden teilt sich  in die Neustadt und die Altstadt, wobei die Altstadt wohl der Ort mit den tollen Gebäuden ist, die Neustadt , wie schon erwähnt, eher das ¨Szeneviertel¨. 
Wer viel Zeit und wenig Gepäck hat kann sich zu Fuß auf den Weg durch die Stadt machen, aber Straßenbahnen und Busse transportieren einen auch von Ort zu Ort. Die Preise sind zwar nicht niedrig (2,20 für 1 Stunde in der inneren Zone) aber wer viel  sehen willl kann sich für 6€  eine Tageskarte kaufen und damit sogar bis 4 Uhr am Folgetag unterwegs sein. 
Es lohnt sich also schon ab 3 Fahrten ein Tagesticket in Erwägungen zu ziehen, vor allen wenn man  nicht direkt im Stadtkern untergebracht ist.
3. Bei gutem Wetter: Das  Elbufer
Von besagtem  Bahnhof aus kann man zu Fuß zum Elbufer gehen, das bei schönem Wetter einen tollen Aufenthaltsort bietet. Hier wäre auch der richtige Ort um sein  am Bahnhof erstandenes Mittagessen (oder was auch immer) einzunehmen , aber auch um die erstandenen Kalorien wieder abzubauen, denn im Sommer findet man viel Raum zur sportlichen Betätigung in und an der Elbe.
4. Die Bibliothek: Überblick und Notfallplan.
Fast auf dem Weg vom Bahnhof zum Elbufer befindet sich die Stadt-Bibliothek (Königsbrückerstraße). Wer sich wirklich komplett planlos in Dresden befindet kann hier in einer großen Auswahl an Dresden-Reiseführern stöbern. Auch wenn es Zeit totzuschlagen gilt ist die Bibliothek der richtige Ort. Sie bietet eine große Auswahl an Büchern, ein kostenloses Klo und auf Anfrage kann man auch beim Personal der Wlan-Schlüssel  bekommen... was will man mehr?
5. Das Individuelle Souvenier beim Rumtrödeln
Auch auf dem Weg vom Bhf Dresden Neustadt zur Elbe befindet sich ein kleines Trödelgeschäft. Ein Blick hinein zeigt das es nicht so klein ist wie es von außen aussieht. Wer also noch ein Souvenier sucht hat hier die Möglichkeit  statt einem Kühlschrankmagneten, einer Tasse oder einem Flaschenöffner mit typischen Dresden-Motiven drauf einen Kommodenknauf, eine etwas ramponierte Kleiderpuppe oder  einen alten Aschenbecher zu kaufen. Ob diese Artefakte langsamer zu Staubfängern mutieren als die Typischen, austauschbaren Souveniers steht natürlich trotzdem in den Sternen.
6. Die Kunsthof-Passagen: mein absolutes Highlight
Ich gebe zu: Shopping ist nicht wirklich der günstigste Weg eine Stadt zu erkunden, aber man kann durchaus auch durch die  dresdner Hinterhöfe stolpern ohne etwas zu kaufen. Es lohnt sich in jedem Fall! Den Eintritt in die alternativ angehauchte ¨ Einkaufspassage¨ die aus vielen kleinen Kunsthandwerkstäften bzw. Geschäften  besteht gewährt einen die Alaunenstraße 70, ebenfalls zu Fuß vom Bahnhof Neustadt oder der Bibliothek zu erreichen. Die Kunstcoll gestalteten Fassaden der Häuser laden zum stehenbleiben ein, wer sich länger aufhalten möchte kann sich auch in eines der Cafés oder asiatisch zu Mittag essen.
Von jedem befragten Dresdner empfohlen zählen die Kunsthofpassagen für mich zu den Dresden-Must-Sees!